Umsetzung in Städten und Kommunen
„komm auf Tour“ wird in mehreren Bundesländern im Rahmen landesweiter Initiativen durch Kooperation unterschiedlicher Projektträger angeboten. Das Rahmenangebot „komm auf Tour“ ist dabei jeweils auf die landesspezifischen Anforderungen angepasst.
Darüber hinaus besteht für Städte und Landkreise die Möglichkeit, „komm auf Tour“ in Form regionaler Einzelmaßnahmen umzusetzen.
Die nachhaltige Einbettung von „komm auf Tour“ in lokale Maßnahmen, die Zusammenarbeit, Umsetzung, Bewerbung, Schirmherrschaft und Öffentlichkeitsarbeit werden bei Kooperationstreffen der Institutionen zur Berufsorientierung und Lebensplanung vereinbart.
Beteiligt sind Agentur für Arbeit, Koordinierungsstellen zum Übergang Schule-Ausbildung-Beruf, Schulamt, Jugendamt, ggf. Gesundheitsamt, Beratungsstellen zur Berufsorientierung, Jugendarbeit, Lebensplanung und Sexualaufklärung/Familienplanung, IHK, Handwerkerschaft, ausbildende Unternehmen, Gewerkschaft, Jugendmigrationsdienst/Integrationsrat, Elternrat ggf. Kompetenzagentur oder Schulverweigerungsprojekt
Zum Projektstart lädt eine koordinierende Institution alle Partnerinnen und Partner zum ersten Kooperationstreffen ein. Bestehende Strukturen und Netzwerke werden genutzt.
Die Projektkoordination leistet Sinus - Büro für Kommunikation GmbH.
Die konkrete Planung einer regionalen Maßnahme gliedert sich in folgende Schritte:
Initiierung
- Prüfung von Interesse, Einbettungsmöglichkeiten und Nachhaltigkeit durch Sinus und die regionale Koordination
- Vorrecherche zum Veranstaltungsort für den Parcoursaufbau
- Einladung zum 1. Kooperationstreffen
Kooperationstreffen
- Abstimmung der konzeptionellen Umsetzung und Einbettung,
- Klärung der Organisation und der personellen Unterstützung
Bewerbung
- Verteilung der Bewerbungsfolder an den Schulen
- Anmeldekoordination der Schulklassen
2. Kooperationstreffen
- Inhaltliche und organisatorischen Feinplanung (vormittags)
- Workshop für Lehrkräfte und Schulsozialarbeitende
- Vorbereitung auf den Parcoursbesuch und Methodenvermittlung (nachmittags)
Vorbereitung auf den Parcours in den Schulen
- Einsatz ausgewählter Methoden aus dem Lehrkräftebegleitheft im Unterricht
Erlebnisparcours
- Einführung für regionale Projektpartnerinnen und -partner als „Reisebegleitung“
- Pressegespräch und Begrüßung mit der Schirmfrau bzw. dem Schirmherrn
- Parcoursdurchläufe für Schulklassen
- Elternabend
- Auswertungsgespräch mit regionalen Projektpartnerinnen und Projektpartnern
Nachhaltigkeit und Verstetigung
- Weiterarbeit in den Schulklassen mit unterstützenden Materialien (Logbuch, Stärkeinfozettel, Stärkenplakate, Lehrkräftebegleitheft)
Verknüpfung mit anschließenden Angeboten
- z.B. weiterführende landesweite Projekte zur vertieften Berufsorientierung, Berufswahlpass, Praktika, Berufsberatung/Lebensplanung, „Girls` Day“, "Neue Wege für Jungs", Schülerfirma usw.
Verteilung der Aufgaben im Planungsprozess (Kernaufgaben)
Sinus - Büro für Kommunikation
- koordiniert die regionale Maßnahme, moderiert und dokumentiert zwei Kooperationstreffen sowie ein Auswertungs- und Perspektivgespräch
- stellt das Konzept mit Planungs- und Checklisten zur Verfügung
- produziert den Bewerbungsfolder
- stellt den Parcours und die Begleitmaterialien
- leistet die Pressearbeit in Abstimmung mit den Projektpartnerinnen und -partnern
- führt die Partnerinnen und Partner in den Parcours ein und moderiert mit pädagogischen Fachkräften die Parcoursstationen
- unterstützt das Lehrkräfteangebot und die Elternarbeit
Die regionalen Projektpartnerinnen und -partner
- laden ein und nehmen teil an den Kooperationstreffen sowie am Auswertungsgespräch
- vereinbaren die Einbettung von „komm auf Tour“ in die regionale Berufsorientierung und Lebensplanung
- stellen einen Saal für den Aufbau des Parcours und unterstützen den Auf- und Abbau des Parcours durch Helferinnen und Helfer
- gewinnen eine Schirmfrau oder einen Schirmherrn für die Parcourseröffnung
- verteilen den Bewerbungsfolder an die Schulen und koordinieren die Anmeldungen
- setzen mit Sinus - Büro für Kommunikation GmbH das Lehrkräfteangebot, die Elternarbeit und die Parcoursdurchläufe um