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2013

Mai Projektstart in Mecklenburg Vorpommern

Projektstart in Mecklenburg Vorpommern: „Komm auf Tour“ zeigt Jugendlichen neue Wege bei der Berufsfindung

Unter dem Motto “Jugendliche entdecken ihre Stärken“ haben die Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales, Manuela Schwesig, die Vorsitzende der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, Marlies Haupt-Koopmann und die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Prof. Dr. Elisabeth Pott, den landesweiten Startschuss für “komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“, einem innovativen Projekt zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen gegeben.

 Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Erwin Sellering können in diesem Jahr rund 3.000 Jugendliche in allen Regionen des Landes in einem aktionsreichen Erlebnisparcours ihre besonderen Stärken erfahren. Sechs Stationen, beginnend mit dem Reiseterminal über den Zeittunnel ins Labyrinth und von der sturmfreien Bude über die Bühne in die Auswertung, sind zu durchlaufen. Am Schluss erfahren die Jugendlichen, welche Tätigkeiten und Berufsfelder zu ihren Stärken passen. Die Berufsberaterinnen und Berufsberater der Agenturen für Arbeit sind in den Parcours eingebunden. Sie können so auf den Erfahrungen von „komm auf Tour“ in der weiteren Berufsorientierung, individuellen Beratungen und der Vermittlung einer Berufsausbildungsstelle aufbauen.

 „In Mecklenburg-Vorpommern muss kein Jugendlicher mehr das Land verlassen, um einen Ausbildungsplatz zu bekommen“, sagte Ministerin Schwesig. „Der demografische Wandel hat im Land dazu geführt, dass mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen als Bewerberinnen und Bewerber da sind.“ Für die Jugendlichen ist es von großer Bedeutung, Informationen über die verschiedenen Berufe und Branchen zu bekommen. Durch die Aktion „komm auf Tour“ werden auch Jugendliche mit schlechteren Startchancen frühzeitig und handlungsorientiert unterstützt. „Sie können verschiedene Wahlmöglichkeiten für die geschlechtersensible Gestaltung ihrer beruflichen und ihrer persönlichen Zukunft erkennen. Gerade für junge Frauen ist es wichtig, die berufliche Entscheidung mit ihrer Lebensplanung abzustimmen. Deshalb gibt der Parcours auch zusätzliche Entscheidungshilfen dafür.“

 „Wir sehen in diesem Projekt zur Berufsorientierung die besonderen Chancen der Stärkenorientierung“ konstatierte Frau Haupt-Koopmann. „Die Jugendlichen werden frühzeitig und professionell an die vielfältigen Berufswahlmöglichkeiten eines Ausbildungsmarktes mit nahezu 350 Ausbildungsberufen herangeführt. Gerade mit Blick auf den Fachkräftemangel in einzelnen Branchen ist es wichtig, dass die Ausbildungssuchenden das Spektrum der für sie infrage kommenden Berufe erweitern.“

 „Studien der BZgA belegen den Einfluss eingeschränkter Berufsperspektiven auf die persönliche Lebensgestaltung und damit die Gefahr ungewollter Schwangerschaften Jugendlicher. Deshalb ist es wichtig, dass sich Jugendliche mit realisierbaren Zukunftschancen auseinandersetzen“ betont Frau Prof. Pott und verweist damit auf einen weiteren Aspekt der Initiative „komm auf Tour“, die die BzgA in Kooperation mit der Agentur für Arbeit 2006 entwickelt hat.

 Für die Planung und Durchführung von „komm auf Tour“ arbeiten in den Landkreisen und Städten folgende regionale Akteurinnen und Akteure der Berufsorientierung und der Lebensplanung zusammen: Agentur für Arbeit, Schulamt, Jugendamt, Gesundheitsamt, Übergangsmanagement, Beratungsstellen, IHK, HWK, Arbeitskreise Schule Wirtschaft, ausbildende Unternehmen, Gewerkschaft, Migrationsdienste und Landesfachstelle für sexuelle Gesundheit und Familienplanung in M-V (MAT). Projektträger ist die Agentur Sinus – Büro für Kommunikation GmbH.

Das Projekt „komm auf Tour“ ist mit weiteren landes- und bundesweiten Projekten der vertieften Berufsorientierung sowie der Lebensplanung verknüpft. Die Schulen werden hierüber durch die regionalen Akteurinnen und Akteure in den Begleitveranstaltungen informiert.

Termine „komm auf Tour“ 2013

Schwerin/Westmecklenburg 3.-6. Juni 2013
Landkreis Rostock orientiert Anfang Oktober
Neubrandenburg/ Mecklenburgische Seenplatte orientiert Anfang November
Landkreis Vorpommern-Greifswald orientiert Mitte November
Landkreis Vorpommern-Rügen orientiert Anfang Dezember

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: www.regierung-mv.de/cms2/Regierungsportal_prod/Regierungsportal/de/sm/index.jsp?&pid=49953

Januar „komm auf Tour“ als innovatives Projekt ausgezeichnet!

„komm auf Tour“ als innovatives Projekt ausgezeichnet!

Das Jugendprojekt "komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft" hat als Preisträgerin im Wettbewerb "365 Orten im Land der Ideen" eine Ehrentafel erhalten.

Prof. Dr. Elisabeth Pott
Prof. Dr. Elisabeth Pott
Prof. Dr. Elisabeth Pott
Prof. Dr. Elisabeth Pott

Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat heute gemeinsam mit Dr. Petra Hoffmann von der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit in Düsseldorf voller Stolz eine gläserne Tafel für das Projekt "komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft" von der nordrhein-westfälischen Ministerin Svenja Schulze entgegengenommen. Die Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) ehrte die 68 Preisträger aus NRW bei einem Empfang in der Staatskanzlei.

Die Initiative "Deutschland - Land der Ideen" zeichnet seit 2006 gemeinsam mit der Deutschen Bank besonders kreative Projekte aus, die das Land mit neuen Ansätzen voranbringen. Thomas Buschmann von der Deutschen Bank gratulierte Prof. Dr. Pott mit den Worten: "Innovationen sind die Triebfedern für Wohlstand, Wachstum und Fortschritt. Die 'Ausgewählten Orte 2012' machen Mut, die eigenen Ideen kraftvoll und leidenschaftlich mit Leben zu füllen." Beim Projekt "komm auf Tour" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Bundesagentur für Arbeit können Jugendliche Ideen mit Leben füllen: In einem Erlebnisparcours finden sie in Stationen wie dem Zeit-Tunnel, dem Labyrinth, der Bühne, dem Reiseterminal, der Sturmfreien Bude oder den Stärkeschränken heraus, wo ihre Stärken liegen und welcher Beruf ihnen Freude bereitet.


Prof. Dr. Pott dankte insbesondere den beteiligten Regionaldirektionen der Bundesagentur für Arbeit, den beteiligten Landesministerien und allen engagierten kommunalen Kooperationspartnerinnen und -partnern der Lebensplanung, Berufsorientierung und Bildung, ohne die das Projekt nicht möglich sei. Das Jugendprojekt "komm auf Tour" führt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in mehreren Bundesländern in enger Zusammenarbeit mit den Regionaldirektionen der Bundesagentur für Arbeit und den zuständigen Landesministerien durch. Bislang wurden bereits mehr als 100.000 Schülerinnen und Schüler mit dem Projekt erreicht.

Weitere Informationen über das Projekt erhalten Sie unter: http://www.komm-auf-tour.de/projekt/beschreibung/projektbeschreibung/

Informationen zu "komm auf Tour" im Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen" der Initiative "Deutschland - Land der Ideen" finden Sie unter www.land-der-ideen.de/365-orte/preistraeger/jugendprojekt-komm-auf-tour-meine-staerken-meine-zukunft

2012

November Ausgezeichnet!

Das Jugendprojekt "komm auf Tour" ist jetzt einer von 365 Orten im "Land der Ideen".

Was für ein guter Einfall, dass Schülerinnen und Schüler sich auch einmal mit ihren Stärken und nicht nur mit ihren Schwächen befassen! So urteilte die 19-köpfige Jury der Initiative "Deutschland - Land der Ideen" - und hat das mit einem Preis honoriert.

Im Projekt "komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Bundesagentur für Arbeit können Jugendliche herausfinden, was sie gut können und wo ihre Stärken liegen - und finden so vielleicht sogar den zu ihnen passenden Beruf.

Freudestrahlend und stolz nahm Anke Erath von der BZgA im Namen aller Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner Ende November in Bergisch Gladbach die Auszeichnung in Form eines gläsernen Pokals entgegen. Unter mehr als 2.000 Bewerbungen hat „komm auf Tour“ sich durchgesetzt – und gehört jetzt mit zu den 365 Projekten, die das „Land der Ideen“ im Jahr auszeichnet.

"Wir fördern Mut, Neugier, Freude am Experimentieren und Innovationskraft", begründete Uli Quaas vom "Land der Ideen" die Entscheidung der Jury. Den Preis überreichte Volker Ochs von der Deutschen Bank. Das Unternehmen unterstützt als Partner die Initiative "Deutschland - Land der Ideen". "So ein Projekt brauchen wir, um das Zukunftsland Deutschland voranzubringen", sagte er bei der Übergabe. "Um Jugendlichen eine Perspektive zu bieten, brauchen wir Engagement", betonte Ochs. Ein Projekt wie "komm auf Tour" sei da der richtige Ansatz.

Das Bild zeigt von r. nach l.: Uli Quaas (Land der Ideen), Kristin Caumanns (BZgA), Regina Wallau (Agentur für Arbeit), Anke Erath (BZgA), Volker Ochs (Deutsche Bank), Dieter Benninghoff (Agentur Sinus)
Das Bild zeigt von r. nach l.: Uli Quaas (Land der Ideen), Kristin Caumanns (BZgA), Regina Wallau (Agentur für Arbeit), Anke Erath (BZgA), Volker Ochs (Deutsche Bank), Dieter Benninghoff (Agentur Sinus)

Anke Erath dankte besonders den Regionaldirektionen der Bundesagentur für Arbeit, den zuständigen Landesministerien und allen engagierten kommunalen Kooperationspartnerinnen und -partnern der Lebensplanung, Berufsorientierung und Bildung, ohne die das Projekt nicht möglich sei. Auch die kommunalen Agenturen für Arbeit seien hier wichtige Partner. Spezielle Dankesworte richtete Anke Erath auch an die Kölner Agentur Sinus Büro für Kommunikation und ihren Geschäftsführer Dieter Benninghoff. Die Agentur organisiert die Projektumsetzung und Weiterentwicklung

Rund 100 Schülerinnen und Schüler sowie der gesamte Kooperationspartnerkreis in Bergisch Gladbach waren bei der Preisverleihung mit viel Freude dabei. Neun Klassen der Haupt- Gesamt- und Förderschulen im Umkreis führten die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über den Tag verteilt durch den aufgebauten Erlebnisparcours. In verschiedenen bunt und einfallsreich gestalteten Stationen wie dem Zeit-Tunnel, dem Labyrinth, der Bühne, dem Reiseterminal, der Sturmfreien Bude oder den Stärkeschränken konnten die Jugendlichen herausfinden, wo ihre Stärken liegen. Arbeite ich wirklich gern mit meinen Händen? Rede und berate ich gerne? Hab ich's mit Zahlen? Bin ich ein Ordnungsmensch? Helfe ich gerne anderen Menschen? Hab' ich den tierisch-grünen Daumen? Oder sprühe ich vor Fantasie?

Das Bild zeigt den Kooperations-Partnerkreis Bergisch Gladbach
Das Bild zeigt den Kooperations-Partnerkreis Bergisch Gladbach

Nach dem Parcours konnten viele Schülerinnen und Schüler diese Fragen beantworten. Alle waren mit Begeisterung bei der Sache, gelangweilte Gesichter gab es keine. Auch als der Rap "2020" auf der Leinwand liefen, schauten alle gebannt zu. Vor allem als es - jugendgerecht lässig verpackt - um das Thema Verhütung ging, waren alle aufmerksam. Wer beruflich vorankommen will, muss sein Leben planen. Wann will ich eine Familie? Wie kann ich sie mit meinem Beruf verbinden? Anke Erath hofft, dass so manch eine oder einer nach dem Parcours genauere Ideen hat, wie ihre oder seine Zukunft aussehen kann.

Weitere Informationen über das Projekt erhalten Sie unter:
http://www.komm-auf-tour.de/projekt/beschreibung/projektbeschreibung/  

Informationen zu "komm auf Tour" im Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen" der Initiative "Deutschland - Land der Ideen" finden Sie unter www.land-der-ideen.de/365-orte/preistraeger/jugendprojekt-komm-auf-tour-meine-staerken-meine-zukunft

Die Pressemitteilung zu "komm auf Tour" im Rheinisch-Bergischen Kreis finden Sie hier: http://www.komm-auf-tour.de/fileadmin/user_upload/komm-auf-tour.de/presse/PM-RBK-2012.pdf

Februar didacta 2012

didacta 2012

„komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“ war vom 14. bis 18. Februar 2012 erstmalig im Rahmen einer Sondershow auf der didacta in Hannover vertreten. Stand auf der didacta 2012

An unserem Stand in Halle 16 F42 erwarteten Sie Präsentationen und spannende Talks zu den folgenden Themen:

  • Unterstützung von Lehrkräften und Schulsozialarbeitenden zum Thema Berufsorientierung und Lebensplanung
    Der nachhaltige Kompetenzansatz im Projekt „komm auf Tour“ mit Schülerinnen, Schülern und Eltern
  • Kommunale Netzwerke lebendig gestalten
    Zusammenarbeit von Akteurinnen und Akteuren der Lebensplanung und Berufsorientierung
  • Berufsorientierung und Lebensplanung für Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf
    Praktische Beispiele zur Arbeit mit Förderschulen im Projekt „komm auf Tour“

Weiterhin waren wir mit folgenden Fachvorträgen auf der didacta vertreten:

  • Geschlechtersensible Lebensplanung im Kontext von Berufsorientierung
    Wie will ich später leben und arbeiten? – Was kann ich erreichen?
    Anke Erath, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
  • Gelingende Elternarbeit zum Thema Berufsorientierung und Lebensplanung
    Eltern – die zentralen Beraterinnen und Berater ihrer Kinder
    Anke Erath, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
  • Motivierender Start der kommunalen Berufsorientierung und Lebensplanung
    Der partizipative Ansatz von „komm auf Tour - meine Stärken meine Zukunft"
    Dr. Stefan Krings, Sinus – Büro für Kommunikation GmbH
  • Stärkenorientierte Kommunikation zwischen Schule und Betrieben
    Die Kompetenzwerkstatt „komm auf Tour – entdecke deine Stärken mit uns“
    Eva Zscheile, Sinus – Büro für Kommunikation GmbH

An einzelnen Tagen boten wir Schulklassen aus Hannover die Möglichkeit, in der Station „Zeittunnel“ mit uns zu arbeiten.

Schülerinnen und Schüler aus Hannover waren eingeladen, im Zeittunnel ihre Kompetenzen spielerisch zu entdecken und einen Sprung in ihre Zukunft zu wagen. 

Gemeinsam diskutierten sie über ihre Vorstellungen und Wünsche. Spielerisch fanden sie heraus, welche Möglichkeiten auf sie im Jahr 2020 warten könnten.

Der „komm auf Tour – Treffpunkt auf der didacta 2012 erwies sich als großer Erfolg und wir danken allen Beteiligten und Besuchern, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.

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