Zielsetzung

Die Partnerinnen und Partner der BZgA auf Landes- bzw. regionaler Ebene:

  • lernen das Angebot von „komm auf Tour“ konzeptionell kennen und bewerten, wie dieses mit vorhandenen Maßnahmen zur Berufsorientierung und Lebensplanung regional sinnvoll ergänzt und verzahnt werden kann;

  • klären, über welche Anschlussmaßnahmen die Berufsorientierung und Lebensplanung bei den Schülerinnen und Schülern weitergeführt wird (Nachhaltigkeit);

  • prüfen begleitend, ob und wie „komm auf Tour“ kontinuierlich angeboten werden kann (Verstetigung). 

Die Schülerinnen und Schüler

  • werden spielerisch motiviert und unterstützt, ihre Stärken und Interessen über die Wahrnehmung von Eigen- und Fremdbildern zu entdecken (Stärkung des Selbstwerts);

  • setzen sich geschlechter- und kultursensibel mit realisierbaren Zukunftsvorstellungen auseinander (Perspektivenentwicklung);

  • verbinden eigene Stärken mit möglichen Berufsfeldern und lernen dabei auch geschlechtsuntypische Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten kennen;

  • stärken ihre Kommunikationsfähigkeit über Geschlechterrollen, Freundschaft, Sexualität und Verhütung (Prävention von Teenagerschwangerschaften);

  • werden motiviert, eigene Wünsche und Vorstellungen zu reflektieren, Orientierungs- und Hilfsangebote anzunehmen und eigene Entscheidungen zu treffen.

 

Die Lehrerinnen und Lehrer

  • werden motiviert und unterstützt, den Parcoursbesuch im Unterricht vorzubereiten und die Themen weiterzuführen;

  • erhalten Anregungen zur Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen aus den Bereichen Berufsorientierung und Lebensplanung.

Die Mütter und Väter

  • werden für die Stärken ihrer Kinder sensibilisiert und zu einem gemeinsamen Gespräch über die Stärkeneinschätzungen motiviert;

  • erhalten Unterstützung, den Prozess der Berufsorientierung und Lebensplanung ihrer Kinder geschlechtersensibel zu begleiten;

  • werden angeregt, eigene Bilder zu Geschlechterrollen zu hinterfragen und zu überprüfen