Erlebnisparcours

Parcours Reiseterminal Sturmfreie Bude Labyrinth Zeittunnel Bühne Stärkeschränke

 

Das zentrale Aktionsangebot für die Jugendlichen bildet der Erlebnisparcours. Das Durchlaufen der Parcoursstationen animiert sie, sich mit Spaß, unverkrampft und angstfrei mit zentralen Aspekten der Berufsorientierung und Lebensplanung auseinanderzusetzen.

In vier (mono- oder koedukativen) Gruppen gehen die Jugendlichen auf Entdeckungsreise. Mit Tempo durchlaufen sie sechs Stationen: vom Reiseterminal über den Zeittunnel ins Labyrinth und von der sturmfreien Bude auf die Bühne.

Je nach Auswahl der Stationsaufgaben und deren Lösungswege vergibt die Moderation sieben verschiedenartige Stärkeaufkleber an die Schülerinnen und Schüler. Die vielfältigen vorbereiteten Aufgaben entstammen zumeist dem Lebensalltag. Sie erfordern

     

  • praktisch anzupacken,

  • Fantasie,

  • mit Geld bzw. Zahlen umzugehen,

  • einen grünen bzw. tierischen Daumen,

  • zu beraten, zu verkaufen oder zu handeln,

  • Ordnung zu machen, zu organisieren

  • und/oder anderen Menschen unterstützend zu helfen.

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Nach jeweils 20 Minuten wechseln die Gruppen von einer Station zur nächsten.

Zum Abschluss treffen sich alle Kleingruppen in Terminal II unter dem Lebensmobile zur Auswertung. Je nachdem, welche Stärke-Aufkleber die Jugendlichen am meisten gesammelt haben, gehen sie zu dem entsprechend farbigen Stärke-Schrank, der spannende Materialcollagen enthält. Die Schülerinnen und Schüler prüfen, ob die spielerisch entdeckten Stärken mit ihrer Selbsteinschätzung übereinstimmen: „Arbeite ich wirklich gern mit meinen Händen?“ oder: „Hab ich`s mit Zahlen?“ Die Moderation motiviert die Mädchen und Jungen zu einem anderen Stärke-Schrank zu wechseln, um sich auch dort zu informieren. Da die Stärken mit Berufsfeldern verbunden sind, entdecken die Jugendlichen über die Collagen auch, welche beruflichen Möglichkeiten auf sie warten könnten.

Die Botschaften lauten: „Finde heraus, was dich interessiert. Du kannst mehr, als du bislang weißt. Probier aus, was dir Spaß macht, zu Hause, in der Schule und im nächsten Praktikum.“

Der Parcours kommt für mindestens drei Tage in eine Stadt, z.B. in eine Fabrikhalle, ein Kulturzentrum, das Foyer der IHK oder Kreishandwerkerschaft, die Stadthalle oder in eine Mehrzweckhalle. Der Platzbedarf beträgt rund 500 m2.

Ein Parcoursdurchlauf dauert zwei Stunden. Jeweils zwei Klassen durchlaufen den Parcours zeitgleich in vier Kleingruppen á circa 15-17 Personen. Bei drei Durchläufen werden an einem Tag rund 180 bis 200 Schülerinnen und Schüler erreicht.

Dem personalkommunikativen Ansatz des Projekts folgend wird jede Station durch eine pädagogische Mitarbeiterin oder einen pädagogischen Mitarbeiter von Sinus - Büro für Kommunikation GmbH moderiert. Alle bei „komm auf Tour“ eingesetzten Moderatorinnen und Moderatoren verfügen über umfangreiche Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen. Ihre Qualifizierung und regelmäßige Fortbildung für die Themenbereiche Berufsorientierung und Lebensplanung erfolgt entsprechend der BZgA-Qualitätskriterien.

Mitarbeitende der örtlichen Beratungsstellen begleiten die Schülerinnen und Schüler im Parcours als feste „Reisebegleitung“ und unterstützen die Standmoderation bei der Vergabe der Stärkenaufkleber. Sie werden vorab im Parcours auf diese Aufgabe vorbereitet.

Ein Projekttrailer bietet einen Einblick in den Parcours und in die Arbeitsweise von „komm auf Tour“.